Nordseeinsel Sylt

24. bis 28. April 2014

Diese Trauminsel in der Nordsee hat uns in den 5 Tagen wirklich ihr allerschönstes Gesicht gezeigt. Sonne pur, wolkenloser Himmel, gigantische Strände, wenig Wind, ruhiges Wasser...und dazu ein tolles Hotel und gutes Essen - was kann man mehr von einem Urlaub erwarten...:-)

Rund 60 Kilometer sind wir gewandert, größtenteils im Sand - es war einfach nur gigantisch schön.

Dieses Mal waren folgende acht Personen mit dabei:

hinten sitzend: Manu, Maggy, Sonja; vorne sitzend: Carmen, Martina, Sabine; stehend: Bertrand und Siegfried (Siggi)

Sabine und Siggi

Carmen und Bertrand

Manu und Sonja

Maggy und Martina...so viele lachende Gesichter...:-)

Aber bevor es an den Strand ging, mussten wir erst mal anreisen...

geflogen sind wir mit EASYJET bis Hamburg und von dort aus mit der Nord-Ostseebahn bis direkt auf die Insel. Und die Zeit im Zug haben wir genutzt, um unseren Bertrand gebührend zu feiern.

Er hatte nämlich am Anreisetag seinen

60. Geburtstag!!!!!

HAPPY BIRTHDAY BERTRAND!!!

Bertrand und Carmen

nach genau dreistündiger Zugfahrt sind wir in WESTERLAND angekommen.

gewohnt haben wir in RANTUM, einem kleinen Ort unterhalb Westerlands im schönen und toll gelegenen

...

Die Hotelanlage besteht aus einem großen Hauptgebäude und mehreren solcher Nebengebäude, verteilt auf einer großen und toll angelegten Fläche, direkt am Rantumbecken gelegen.

 

Tour von Hörnum um die "Hörnummer Odde" bis nach Rantum

20,98 Kilometer, ALLES am Strand entlang

Diese 21 Kilometer hatten es echt "in sich". Da es ziemlich warm wurde, sind wir größtenteils barfuß im Sand gelaufen, was ziemlich anstrengend war, ähnlich wie Schneeschuhlaufen.

Darum zählen diese Kilometer eigentlich doppelt...:-)

Gestartet sind wir in Hörnum, dem südlichsten Ort der Insel. Und von hier aus haben wir die sogenannte "Hörnumer Odde" umrundet, die gesamte Südspitze der Insel. Eine richtige Bilderbuchtour mit Bilderbuchwetter und einer Bilderbuchgruppe. Einfach nur fantastisch!!!!

Der Sand ist hier zwar ziemlich fein, aber nach ein paar Kilometern haben mir doch die Fußsohlen weh gemacht vom ungewohnten Barfußlaufen.

Dass wir den gesamten Weg zurückbis Rantum schaffen, hätte ich nicht gedacht...Hut ab meine Lieben, ihr habt echt tapfer durchgehalten!!!

Siggi

Maggy

Sonja

Dünen und Strand holt sich das Meer. Sylt liegt mit der Breitseite quer zur Hauptangriffsrichtung von Wind und Wellen. Schon bei einer Windstärke von 7/8 tobt die Brandung erbarmungslos gegen die Insel und verursacht Landverluste, gegen die bis heute kein wirksames Mittel gefunden worden ist. Die Insel wird immer schmaler, die Odde immer kleiner, die Gefahr eines Durchbruchs wächst.

Mir diesen Tetrapoden aus Beton versuchten die Sylter in den 1960er Jahren, ihre Küste zu schützen. Leider erfolglos. Diese Dinger sind einfach nur hässlich und begünstigen zudem das Fortschwemmen des Sandes.

Zum Glück liegen die Tetrapoden nicht an der kompletten Küste...

...einer der zahlreichen Strandeingänge

zwischendurch mal schnell ein schönes Gruppenbild

...und anschließend haben wir es uns ein Stündchen im Strandkorb gemüglich gemacht.

Carmen und Bertrand

Manu

Sabine und Siggi

Sonja

Maggy und Martina

...Sommerfeeling pur, echt...einfach nur traumhaft schön.

...dieser endlose Strand begeistert mich jedes Mal aufs Neue...

...nach der Ruhestunde im Strandkorb gings dann weiter, immer am Strand entlang...

Maggy, Sonja, Martina

SANSIBAR...eines der bekanntesten Strand-Restaurants auf Sylt. Hier einen Platz zu bekommen, ist nicht einfach, aber wir haben es geschafft...:-)

SANSIBAR...super gutes Essen und tolle Atmosphäre...und ein Paradies für Weinliebhaber...:-)

toller Ausdruck von Siggi...:-)

Carmen

Bertrand

Sabine und Sonja

...und nach der Kaffee- und Vesperpause waren wir auch schon wieder unterwegs...die letzten paar Kilometerchen bis hoch nach RANTUM

...an dieser Stelle einen ganz besonders herzlichen Gruß an Pascal... :-)

...da es eine soooo geniale Abendstimmung war, sind Sonja und ich am Strand geblieben, um den Sonnenuntergang zu genießen.

...es war ein sooo tolles Abendlicht, einfach nur suuuuuuuper......

Sonja und Martina

...und natürlich haben wir den Sonnenuntergang abgewartet, der hier auf Sylt so unbeschreiblich schön ist...

 

Tour um den Sylter Ellenbogen

17,44 Kilometer, ALLES am Strand entlang

...aber bevor es los ging, haben wir natürlich wieder unsere "Ganzkörperklimatherapie" gemacht, jedenfalls vier von uns...:-)

Es war 07.30 Uhr, das Wasser hatte 11 Grad...

...dieses Foto entstand direkt nach dem Bad...Sabine, Manu, Maggy und Martina (...die anderen vier wollten leider nicht...)

Und dann gings mit dem Bus bis ganz hinauf in den Norden der Insel. Keine Orte, kaum Menschen, einsame Strände... es war einfach nur traumhaft schön. Hier stehen wir auf einem Aussichtspunkt, von dem aus man den Sylter Ellenbogen gut sehen kann.

...ausser uns waren nicht sehr viele Menschen unterwegs..

Man hat auf beiden Seiten freie Sicht aufs Meer...

...ansonsten nur Heideland und Schafe...

...hier kann man seinen Gedanken so richtig freien Lauf lassen...

...total süß, die drei...:-)

...einer der beiden "Ellenbogen-Leuchttürme"

...und hier der andere...

nochmal aus der Nähe

...hier ist das Ende der Insel...danach kommt nur noch Wasser - und dann irgendwann Dänemark...

...

auf diesem Foto könnt ihr am Horizont die Dänische Insel RÖMÖ erkennen

...

und natürlich haben wir auch heute wieder ein kurzes Mittagspäuschen gemacht. So weit im Norden gab es keine Strandkörbe, so haben wir uns einfach in den warmen Sand gelegt. War suuuuuper schön...:-)

Sonja

Sabine und Manu

die Gruppe

Martina

...sensationelle Ausblicke

...quer durch die Dünen

...und nach der Stunde im Sand haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, alles am Strand entlang wieder zurück bis zum Ausgangspunkt. Es war eine tolle Tour, die ich jederzeit wiederholen würde...

das hier ist vermutlich das häufigste Fotomotiv auf Postkarten und Kalendern von Sylt

...und Menschen waren hier so gut wie keine unterwegs.

hier sind wir nach knapp 18 Kilometern wieder am Ausgangspunkt angekommen.

Bertrand und Siggi, die beiden Männer im Team...:-)

schön, dass ihr mit dabei ward.

...und dieses Foto widme ich Ulrike. Du erkennst es bestimmt wieder.... :-)

Was wäre Sylt ohne die berühmte KUPFERKANNE...

Die Kupferkanne entsteht

Acht Tage vor Kriegsende setzte der 35jährige Bildhauer Günter Rieck als Oberleutnant der Kriegsmarine im Hafen von Hörnum zum ersten Mal einen Fuß auf das Eiland. Als Quartier wurde ihm nach der Kapitulation ein halb in die Erde eingelassener Flakbunker in Kampen neben einem der 800 Hünengräber der Insel zugewiesen. Der Bildhauer grub sich ein Schlafzimmer in die Erde, meißelte ein großes Fenster in die Bunker und hatte ein Atelier, in dem er Vasen aus Wattschlick formte.

Bald kamen die ersten Freunde, die es ebenfalls auf die Insel verschlagen hatte zu einem Glas Wein vorbei. Ernst von Salomon, der in einem Bunker nebenan seinen Bestseller "Der Fragebogen" schrieb, Hjalmar Schacht und Schauspieler Matthias Wiemann.

Aus dem Künstleratelier wurde 1950 ein Künstlerlokal: "Die Kupferkanne". Weit ging von der "Kupferkanne" der Blick über Heide und Watt. Das Innere des alten Bunkers aber verwandelte sich In ein Labyrinth der Behaglichkeit. Verwinkelte Gänge und schmale Stufen führten zu verwunschenen Grotten, die nur von Kerzenlicht erhellt wurden.

Leider sind wir erst ganz kurz vor Geschäftsschluss gekommen, aber für ein Stück Kuchen und einen Tee/Kaffee hat es noch gereicht.

Der Kuchen hier war sensationell super gut...

Das Gebäude ist total eindrücklich. Je nachdem wo man sitzt, fällt es schwer, den Rückweg wieder zu finden...:-)

Die Kupferkanne steht in Kampen, dem Ort der Reichen und Schönen auf Sylt. Hier gibt es nur solche Reetdachhäuser und die Immobilienpreise sind immens hoch.

Tour ums Rantumbecken bis nach Westerland

18,6 Kilometer

Vor unserer Tour ist Bertrand schon mal 8 Kilometer "probegelaufen" und hat dabei diesen sensationellen Sonnenaufgang fotografiert...

...suuuper schön...:-)

Rantumbecken

In den Jahren 1936/37 wurde durch den Reichsarbeitsdienst ein 568 Hektar großes Wattgebiet an der Insel Sylt (südöstlich von Westerland) mit einem fünf Kilometer langen Deich abgetrennt. Es sollte der Wehrmacht als Flughafen für Wasserflugzeuge dienen, da diese aufgrund der oftmals rauen  Nordsee und der gezeitenabhängigen Wasserstände nicht im Wattenmeer landen konnten. Zwei Pumpenstationen im Deich sollten den Wasserstand stets auf einem flugbetriebstauglichen Niveau halten. Doch bereits bei der Fertigstellung des Beckens wurde es als „nicht mehr kriegswichtig“ eingestuft, da mittlerweile die deutsche Wehrmacht das dänische Festland eingenommen und besetzt hatte und nun dort geeignetere feste Flugplätze einrichten konnte.

Heute ist es ein großes Europaschutzgebiet und Biotop, ein Paradies für unzählige Vogelarten.

Unser Hotel lag gleich beim Eingang des Rantumbeckens.

Über diesen Damm zu laufen ist schon irgendwie ergreifend. Umgeben vom Wasser, Natur pur, Idylle...einfach nur schön.

Vogelinseln

Manu

Sabine

Siggi

Bertrand

Carmen

Martina

...

...

...eine kurze Pause...

Manu, Sonja, Carmen

Siggi und Sabine

Maggy

...überall junge Lämmer (...wie kann man so was herziges nur essen....???)

...

...Frühling pur auf der Insel Sylt. Als ich das letzte Mal um Ostern rum da war, hat es geschneit.

Im Anschluss an die tolle Tour sind wir noch nach Westerland zum bummeln und shoppen oder am Strand liegen, jeder wie er wollte. Westerland selber gefällt mir nicht, ein grausamer Baustil, aber zum Einkaufen sehr ok...:-)

wieder zurück im Hotel bin ich nochmal an den Strand gelaufen um die Abendstimmung zu genießen.

...das Licht am Abend ist einfach etwas ganz besonderes...

...und anschließend sind wir in "unser" Lieblingsrestaurant, wo wir vier Tage lang Bertrands Geburtstag gefeiert haben.

 

Abreisetag - Kurzbesuch in Hamburg

Was macht man, wenn man in Hamburg ist und nur ein paar Stunden Zeit hat? Ganz klar, eine Hafenrundfahrt und einen kleinen Spaziergang über die Reeperbahn.

Zu den Landungsbrücken gelangt man unter anderem über diese Brücke. Ich würde wirklich gerne wissen, wie viele der Paare noch zusammen sind...

...

...

Speicherstadt

Marinemuseum

Greenpeace-Gebäude (...jetzt weiss ich endlich mal, wo meine Spenden hingekommen sind...)

"unser" Kapitän (ich würde gerne wissen, ob er seine Sprüche selber noch hören kann...:-)

Blick auf Hamburg vom Wasser aus, in der Mitte der "Michel"

Hamburger Fischmarkt

...absolute Frechheit!!!!!

...aber die Männer waren kaum zu halten...:-)

...ganz rechts, direkt nach der Bretterwand, sitzt eine etwas auffällige Dame, die Frauen anschreit und mit Wasser bespritzt...voll gaga...

So meine Lieben, das wars wiedermal.

 

sensationelle Reise

    sensationelle Teilnehmer,

      sensationelle Eindrücke,

         sensationelle Ausblicke und

            sensationelle Wanderungen.

Wie immer an dieser Stelle ein von ganzem Herzen kommendes DANKESCHÖN für euer dabeisein. War wirklich wieder eine tolle Gruppe, aber das schreibe ich glaub immer, weil es wirklich immer stimmt...:-)

Und mit diesem Sonnenuntergang möchte ich mich für diesesmal von euch verabschieden.

 

Viele herzliche Grüße an euch alle,

 

Martina